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Eckart Hinze



 
 

Eckhard Hinze

TEL: 089-697 17 84
E-MAIL: hinze2000@gmx.de

WEB: www.eckarthinze.de

geb. 6.7.1964 in Aachen. Lebt und arbeitet in München.

Ein Blick auf den Arbeitsplatz zeigt schon wesentliche Merkmale von Eckart Hinzes Malerei.
Die Entstehung dieser Bilder hinterläßt Spuren.
Das perfekte Bild ist bei Hinze keine einfache Lösung. Wenn man ein in Material, Farbe, Transparenz klar strukturiertes Gemälde wie selbstverständlich vorfindet, hat das Bild einen langen Weg hinter sich.

Zunächst einige Schlagworte: Prozeß Zufall Experiment Eingriff.
Im Arbeitsprozeß findet ein Zusammenwirken von Zufall Experiment und Eingriff statt.

Mit dem Prozeß sind etliche Entscheidungsvorgänge verbunden:
Die Farbe, die Materialien verbleiben nicht auf der Leinwand. In unzähligen Vorgängen werden sie aufgetragen, verwischt, verteilt, abgekratzt, geschabt und wieder aufgetragen.
Zumeist in einer bestimmten Mal, Wisch oder Abschaberichtung, die durch die Fließrichtung der Farbe durchbrochen wird.
Das Ergebnis aus jedem Vorgang verlangt eine neue Entscheidung. Hat der Künstler ein Bild vor Augen, hat er sich vielleicht durch die Zufälligkeiten, die in dieser Art von Malerei entstehen, in eine andere Richtung bewegt. Zweifel, Abwägungen, neue Entscheidungen, neue Eingriffe.
Damals noch reine Ölmalerei, heute im Zusammenwirken mit verschiedenen Materialien wie Sand, Acryl, Wasser, Lack gewinnen Experiment und Zufall an Bedeutung.
Im Resultat des Experiments wächst die Erfahrung.
Neue gewonnene Erkenntnisse führen zu neuen Entscheidungen. So ist die Malerei von Eckart Hinze immer in Bewegung, stagniert nicht, solange man sich im Spannungsfeld von Zufall Experiment und Eingriff bewegt.

Die Entstehung der Bilder hat Spuren hinterlassen. Manche verbergen sich unter den Schichten, manche sind als Ahnung wahrnehmbar, manche sind unübersehbar deutlich.

Das eigenständiges Sein der Bilder, die Wirkung, der Farbraum, der Farbklang, entstehen hier nicht als bewußtes referentielles Produkt zu einer Wirklichkeit, sondern aus dem Zusammenspiel der Materialien und Malhandlung an sich.

Eckart Hinze sagt selbst: die Farbe bedeutet für mich die Problemstellung der Malerei überhaupt, die Erkundung der Beziehungen und Interaktionen der Farben zueinander und nach außen.

Auch wenn es sich um eine rein malerische Problemstellung handelt, steckt in den Bildern viel mehr als eine Reflexion auf Farbe und Wirkung. Der vielzitierte Begriff der Qualität zeigt sich , wenn man sich auf Spurensuche begibt und die höchst subjektiven Entscheidungsmomente des Künstlers, der Person aufspürt.
Diese subjektiven Momente im Zusammenspiel mit dem strengrationalen Ansatz erzeugen das, was diese Kunst spannend macht.

Die Formate sind kleiner geworden. Die Bilder sind überschaubar, mit einem Blick zu erfassen.
Die Farbe und die damit verbundenen Aktionen haben nicht mehr ihren mächtigen fordernden Auftritt.
Die Malerei ist bestimmt, aber irgenwie filigran transparent leicht und verschafft dem Bild Selbstverständlichkeit und eigenständiges Sein. Die Qualitäten drängen sich nicht auf, man kann sie genußvoll entdecken, und die gewonnene Vertrautheit mit den Bildern wird man nicht mehr los.